In Münster geben sich Thiel und Börne mal so richtig die Kante. Dass das nicht gut ausgehen kann, ist klar. Bekommen wir im Tatort mehr Krimi oder mehr Comedy? SWR3 Tatort-Checker Stefan Scheurer weiß es.
Es ist mal wieder Nacht im Tatort. Wie so oft herrscht bei Kommissar Thiel und Professor Boerne Alarmstimmung – sie müssen raus, komme, was wolle. Wenig später finden sie sich auf einer Studentenparty an der Uni wieder und stellen fest: Es gibt wohl doch keine Leiche.
Aber wo sie schon mal da sind, lassen sie es richtig krachen. Besonders Professor Boerne gibt alles:
Fiderallala, Fiderallala, Fiderallalalala!
Kritik zum Tatort „Fiderallala“ aus Münster (6.4.)
Die ausgelassene Party endet, wie man es erwartet: Boerne findet sich auf Thiels Couch wieder und weiß nicht, wie er dorthin gekommen ist. Bei der Rekonstruktion und Erinnerung daran, was alles schiefgelaufen sein könnte, stellt sich heraus: Es gab doch einen Todesfall. Ein Student ist an den Folgen einer Stichverletzung verstorben.





Tatort Münster: Boerne geht viral
Gleich drei Studentinnen kannten den Toten, jede ist auf ihre Art verwirrt: Restalkohol, Psychopharmaka ... Oder einfach nur ein bisschen verblendet? Dass Professor Boerne von seinen Studis beim Absturz gefilmt wurde und das Video viral geht, ist sozusagen nur das Tüpfelchen auf dem i.
Trailer zum Tatort mit Boerne & Thiel am 6.4.
„Fiderallala“: Fazit zum Tatort aus Münster
Der Tatort aus Münster hat viele Höhen und Tiefen, besonders für Professor Boerne. Während früher die Comedy im Vordergrund stand, geht es inzwischen ausgeglichener zu: Die Handlung gleicht der eines normalen Krimis, die Toten sind echt, wie sich das gehört.
Dennoch bleibt dieser Tatort über 90 Minuten hinweg sehr unterhaltsam und überrascht mit ein paar irren Wendungen. Das ist schon oberes Unterhaltungsniveau für den Sonntagabend.
Hier gibts die Tatort-Kritik zum letzten Tatort aus Münster:
Tatort mit Boerne und Thiel 4 von 5 Elchen für den Tatort aus Münster
Der neue Münster-Tatort ist endlich wieder richtig schön ausgewogen: Klamauk ja, aber nicht zu viel und trotzdem eine ernsthafte Krimihandlung. Sehr gut, sagt SWR3 Redakteur Michael Haas.