In Südkorea hat der abgesetzte Präsident Yoon Suk-yeol die Bevölkerung um Entschuldigung gebeten. Es tue ihm aufrichtig leid, dass er nicht in der Lage gewesen sei, die Erwartungen zu erfüllen. Seine Partei kündigte an, das Urteil des Verfassungsgerichts zu akzeptieren. Dieses hat Yoon seines Amtes enthoben, weil er im Dezember wegen eines Haushaltsstreits das Kriegsrecht ausgerufen hatte. In der Folge war es im ganzen Land zu Protesten und Ausschreitungen gekommen. Nach dem Urteil feierten Anhänger der Opposition auf den Straßen von Seoul. Eine Teilnehmerin sagte der Nachrichtenagentur AFP, die Bürger hätten gewonnen. In Südkorea muss jetzt innerhalb von 60 Tagen neu gewählt werden.