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Von Autor/in Brigitte Egelhaaf, SWR3

Peggy arbeitet halbtags an der Supermarktkasse und ist eigentlich ganz zufrieden. Aber dann beobachtet Peggy ihre Nachbarn und ist sich sicher: Die haben zu all dem, was die sowieso schon besitzen, jetzt auch noch den Lotto-Jackpot geknackt. Nur schade, dass einer der Nachbarn stirbt, bevor er den neuen Reichtum genießen kann.

Idylle in der Vorstadt. Vorgärten mit Blumen, nette Häuschen, Rasenmäher-Lärm. Doch Moment. Kein Rasenmäher zu sehen. Draußen. Stattdessen mäht Peggy drinnen den langflorigen Flokatiteppich und quirlt eine Fernbedienung im Küchenmixer. Ganz klar. Hier dreht jemand durch, der eigentlich ein stinknormales Leben führt.

Langweilig und eigentlich ganz zufrieden

Peggy, genannt das Mäuschen, und ihr Mann Micha, der laut Peggy so lasch ist, dass er seine Unterhosen im Zehnerpack kauft. Die beiden sind eigentlich stinknormal. Langweilig, meint Micha sogar. Und das langweilige Leben hätte auch ganz glücklich so weitergehen können, wäre da nicht Peggys Neid auf die neuerdings so „stinkereichen“ Nachbarn. Die können jetzt nämlich Urlaub für immer machen.

Tatort: Borowski und das Glück der Anderen
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Wer Peggy provoziert, ist tot

Peggy entschließt sich, das Haus der Nachbarn heimlich zu durchsuchen. Der Lottoschein muss ja irgendwo sein. Doch dann kommt der Nachbar nach Hause, entdeckt und provoziert sie und Peggy drückt ab. Der Nachbar ist tot und seine Ehefrau gerät unter Verdacht.

„Die Neue“ bleibt trotz Veilchen farblos

Wir wissen schon ziemlich früh, wer den Mann umgebracht hat, Borowski nicht. Mila Sahin, seine noch ziemlich neue Kollegin, ist bei der Wahrheitsfindung nicht gerade eine große Hilfe. Sowieso findet sich „die Neue“ eher in der Rolle als Stichwortgeberin mit einem blauen Auge. Zumindest in diesem Tatort. Jung, hübsch und sportlich reicht – meiner Ansicht nach – für einen ernst zu nehmenden Borowski-Gegenpart nicht aus.

Die Spannung lässt leider nach

Die Geschichte um vermeintliches Glück, Neid und eine junge Frau, die auch mal was anderes, was Besseres will als diese blöde Supermarktkasse, fängt toll an. Sie verliert aber leider über die 90 Minuten an Spannung. Die witzig gemeinten Dialoge sind auch eher vorhersehbar und eigentlich sowieso völlig unnötig.

„Ich bin für die meisten unsichtbar“

Hier geht es doch eigentlich um die Frage von Peggy: Hat mir das Leben tatsächlich nicht mehr zu bieten? Ist das wirklich alles? „Wenn ich an der Kasse sitze, bin ich unsichtbar für die meisten, bin niemand, einfach nur Luft“, sagt sie. Von Peggys Gefühlen lebt die Geschichte und in solchen Momenten ist sie auch gut.

Von mir jedenfalls gibt es beim nächsten Einkauf an der Kasse ein nettes „Hallo“ und ein „Danke“ und für Borowski und das Glück der Anderen drei Elche.

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Brigitte Egelhaaf
Brigitte Egelhaaf
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