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Autor/in
Carola Knape
Caro Knape
Onlinefassung
Lea Hufnagel
Lea Hufnagel: Website-Redakteurin bei SWR3

Der letzte Tatort für Meret Becker: Sie spielt Nina Rubin im Berliner Team – zusammen mit Robert Karow. Sieben Jahre war sie dabei, hat in 15 Tatorten ermittelt. In ihrem letzten Fall bekommt sie es mit der russischen Mafia zu tun und das ist ziemlich spektakulär, findet SWR3-Redakteurin Caro Knape.

Letzter Tatort mit Meret Becker ist harter Tobak

Dieser Tatort ist nichts für schwache Nerven. Denn die Leiche, die gleich am Anfang aus der Spree gezogen wird, hat keinen Kopf, der Rest vom Körper ist entstellt, die Hände verätzt. Kurz danach wird Kommissarin Nina Rubin verfolgt.

Julie Bolschakow hat sie gesucht. Ihr Mann ist ein russischer Mafia-Boss. Ein ganz hohes Tier. Das Problem ist: Sie weiß zu viel. Sie hat gesehen, wie der Mann ohne Kopf ermordet wurde. Julies einziger Ausweg: Ein Zeugenschutzprogramm. Deshalb bittet sie Rubin, sie dort unterzubringen. Im Gegenzug bietet sie der Kommissarin Beweise für die kriminellen Machenschaften ihres Mannes. Er handelt mit Giftmüll. Die Kriminaldirektorin kann Nina Rubin überzeugen. Julie kann ins Zeugenschutzprogramm aufgenommen werden. Allerdings: Kommissar-Kollege Karow darf nix erfahren.

Schwieriges Verhältnis der Kommissare Rubin und Karow

Das macht das eh schon schwierige Verhältnis zwischen den beiden noch komplizierter. Rubin und Karow sind eine Art On-Off-Liebespaar. Trotzdem Siezen sie sich. Und obwohl die Kollegen tuscheln und scheinbar die ganze Dienststelle davon ausgeht, dass die beiden zusammen sind. Gefühle will vor allem Karow nicht zulassen. „Gefühle sind was für hässliche Menschen, und weil Rubin ihm zuerst nix von Julie erzählen darf, Karow es aber dann doch rausfindet, fühlt er sich verraten.Du vertraust mir nicht, ich vertrau dir nicht“.

Fazit: Ein sehenswertes Tatortfinale mit Nina Rubin

Dieser Tatort lebt durch mitreißende Bilder. Vieles ist düster, dunkel, mal in Zeitlupe, dann ganz schnell, teilweise unscharf, dann wieder der Zoom nur aufs Gesicht. Als Zuschauer sind wir dadurch unglaublich nah dran, leiden, zittern und hoffen bis zum letzten Moment mit.

Der berühmt-berüchtigte BER Flughafen sorgt für ein packendes Finale. Ein Labyrinth aus unterirdischen, Gängen, Rohren, Schächten und das ungute Gefühl, dass man niemand nirgends trauen kann. Dieser Tatort ist ein Mix aus Action-Thriller und Romantik-Drama. Ich finde: Absolut sehenswert!

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