Ein Mann aus Schleswig-Holstein hat ziemlich viel Post vom Finanzamt bekommen – 1.700 Briefe insgesamt. Warum und was darin stand, verraten wir euch hier!

Eine Flut an Briefen, alle am selben Tag erhalten. Hört sich an wie Harry Potter und seine Hogwarts-Briefe? Wenn's doch nur so schön gewesen wäre! Ein Mann aus Quickborn, einem Ort in Schleswig-Holstein, hat 1.700 Briefe auf einmal per Post bekommen – und zwar nicht von Hogwarts, sondern vom Finanzamt. Der Mann schaute ganz schön verdutzt, als ihm der Postbote zehn gelbe Kisten vor die Haustür stellte. Was war da denn los?

Die Kurzfassung: ein „technischer Fehler“. Die lange Fassung: hier in SWR3 NOW anhören oder weiter unten lesen ⬇️​

Zwei Hände halten mehrere Briefe in Umschlägen.

Nachrichten Post vom Finanzamt: Mann erhält 1.700 Briefe

Dauer

Ein Mann aus Schleswig-Holstein hat ziemlich viel Post vom Finanzamt bekommen ... fast 1.700 Briefe insgesamt. Warum und was darin stand, verraten wir euch hier!

Post vom Finanzamt: Warum waren es so viele Briefe?

Ihr erinnert euch sicher: Vor einer Weile wurde die Zeit wieder umgestellt. Genau in dieser Nacht vom 27. Oktober zwischen 2 und 3 Uhr wurde wohl ein Antrag des Mannes ans Finanzamt bearbeitet. Er wollte seine Zugangsdaten für das Onlinesteuerportal Elster haben. Bei der automatisierten Verarbeitung seines Antrags kam es zu dem technischen Fehler, so eine Sprecherin des Landesfinanzministeriums in Kiel. Das Computersystem der Steuerverwaltung blieb wie in einer Zeitschleife hängen und verarbeitete den Antrag wieder und wieder ... und wieder.

Und was stand in den 1.700 Briefen vom Finanzamt drin?

Sagen wir es so: Der Mann hat seine gewünschten Zugangsdaten für Elster bekommen – in 1.700-facher Ausführung. Als er die Briefflut am Samstag bekam, war das im ersten Moment „ein Riesenschreck“ für ihn, wie er dem Flensburger Tageblatt erzählt.

Beim Finanzamt, da rechnet man ja nicht mit einem Fehler. Da denkt man eher, man habe selber Mist gebaut.

Das Finanzministerium hat nach eigenen Angaben bereits mit dem Mann Kontakt aufgenommen und sich entschuldigt. „Natürlich wurde auch die Abholung und Vernichtung der überzähligen Post angeboten“, so die Sprecherin. Das sei aber nicht nötig gewesen. Der Mann will laut der Zeitung seine Holzpelletheizung mit dem Briefpapier anfeuern.

Was ihr aus dieser Geschichte mitnehmen könnt? Vielleicht lieber keine Anträge beim Finanzamt stellen, wenn die Zeitumstellung kurz bevorsteht...

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