- Höhere Ticketsteuer im Luftverker
- Autofahrer können 100-prozentiger Biodiesel tanken
- Neues CO2-Label für Autos
- Mehr Infos beim Neuwagenkauf
- Bußgelder jetzt auch aus der Schweiz
- DB-Streckenagent wird eingestellt
- Mindestlohn in der Altenpflege steigt
- Facebook-Mutter Meta will KI-Inhalte kennzeichnen
- Neue Regeln beim Eurovision Song Contest
Höhere Ticketsteuer im Luftverker
Fliegen ab Deutschland wird im Mai voraussichtlich teurer. Wie im zweiten Haushaltsfinanzierungsgesetz festgelegt, erhöhen sich die Steuerabgaben, die die Airlines pro Fluggast leisten müssen, auf 15,53 Euro bis 70,83 Euro je nach Flugstrecke und Zielort. Diese Erhöhungen könnten die Fluggesellschaften an ihre Passagiere weitergeben.
Einige Fluggesellschaften könnten die Mehrkosten durch die Steuern auf die Passagiere abwälzen – und zwar nachträglich. Ob sie das dürfen? Hier die Antwort von SWR3-Korrespondent Christopher Jähnert:
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Nachrichten Höhere Steuern: Dürfen Fluggesellschaften die Mehrkosten auf Passagiere abwälzen?
- Dauer
Einige Fluggesellschaften könnten die Mehrkosten auf die Passagiere abwälzen – und zwar nachträglich. Ob sie das dürfen? Hier die Antwort von SWR3-Korrespondent Christopher Jähnert:
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Autofahrer können 100-prozentigen Biodiesel tanken
Autofahrer können künftig auch Diesel tanken, der zu 100 Prozent aus Abfallstoffen wie Frittenfett hergestellt wurde. Bislang konnten sie dem herkömmlichen Diesel nur beigemischt werden. Die Neuregelung greift voraussichtlich ab Mai. Ein genaues Datum ist noch nicht bekannt.
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Diesel ohne Erdöl: Treibstoff HVO an der Tankstelle
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Auto- und Lkw-Fahrer werden künftig auch Diesel tanken können, der komplett ohne Erdöl hergestellt wurde. Nach dem Bundestag stimmte auch der Bundesrat einer Verordnung der Bundesregierung zu, die den Weg für die Einführung von reinem Biodiesel freimacht.
Neues CO2-Label für Autos
Mit Beginn des neuen Monats endet die Übergangsfrist für die CO2-Label bei Autohändlern. Ab dem 1. Mai muss sich die Kennzeichnung auf die absoluten CO2-Emissionen in Gramm beziehen, der bisherige Bezug zum Fahrzeuggewicht entfällt, wie die Bundesregierung mitteilt.
Das alte Label war unter anderem vom ADAC kritisiert worden, weil der Verbrauch in Relation zum Gewicht des Fahrzeugs gesetzt worden war. Schwere Autos, die zwar deutlich mehr, aber nicht doppelt so viel verbrauchten wie leichtere Modelle, schnitten dadurch oftmals besser ab. Vom Prinzip erinnert die Kennzeichnung mit den Pfeilen und grünen und roten Balken an bekannte Energieeffizienzklassen, beispielsweise beim Kühlschrank.
Überblick verschaffen, selbst entscheiden Pendler-Rechner: So viel kostet die Autofahrt zur Arbeit
Jeden Tag mit dem Auto zur Arbeit? Hier kannst du die Kosten und den CO2-Ausstoß deiner Pendler-Strecke berechnen.
Keine Fahrverbote am Wochenende! Das steht im neuen Klimaschutzgesetz
Mehr Infos beim Neuwagenkauf
Wer einen Neuwagen kauft, bekommt vom 1. Mai an mehr Informationen beim Händler. Vorgeschrieben sind spezifische Verbrauchs- und Emissionsangaben. Auch ändert sich die Methodik für die CO2-Farbskala: Ein Pkw wird wie bisher von A (grün) bis G (rot) eingeteilt, aber das Gewicht spielt jetzt keine Rolle mehr. Auch die möglichen CO2-Kosten über zehn Jahre müssen ausgewiesen werden.
Bußgelder jetzt auch aus der Schweiz
Deutsche Falschparker oder Raser, die in der Schweiz ein Knöllchen bekommen, werden vom 1. Mai an durch die Bundesrepublik zur Kasse gebeten. Umgekehrt können auch Schweizer Verkehrssünder leichter belangt werden. Die neue Regelung gilt, wenn die Geldforderung insgesamt 70 Euro beziehungsweise 80 Franken übersteigt. Bislang konnten nur Bußgelder aus EU-Staaten in Deutschland vollstreckt werden.
Fahrverbote aus der Schweiz haben indes keine Auswirkungen in Deutschland und gelten nur für die Schweiz, allerdings auch für deutsche Autofahrerinnen und Autofahrer. Punkte in Flensburg gibt es für Verkehrsverstöße in der Schweiz nicht. Auch Schweizer, die in Deutschland aufgefallen sind, können in Zukunft in ihrem Heimatland belangt werden. (Hier findet ihr weitergehende Infos vom ADAC.) Und hier noch ein paar Gags von der SWR3 Comedy zum Thema:
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SWR3 Comedy Der große Bußgeldvergleich
- Dauer
Interessanter Vorschlag aus Brüssel – künftig sollen grobe Verkehrsverstöße auch grenzübergreifend direkt geahndet werden können. Bei Nicht-EU-Ländern ist es etwas anders.
DB-Streckenagent wird eingestellt
Die Deutsche Bahn stellt ab 2. Mai ihre App „DB Streckenagent“ ein. Zukünftig wolle das Unternehmen Verbindungssuche, Ticketbuchung und Echtzeitinformation für den Bahnverkehr im „DB Navigator“ bündeln. Beliebte Funktionen aus dem Streckenagenten sollen nach Angaben der Bahn in der Software ergänzt werden.
Mindestlohn in der Altenpflege steigt
Der Mindestlohn in der Altenpflege wird im Mai weiter angehoben. Für Pflegehilfskräfte liegt er nach Angaben der Bundesregierung ab 1. Mai bei 15,50 Euro, für qualifizierte Pflegehilfskräfte bei 16,50 Euro und für Fachkräfte steigt er auf 19,50 Euro.
Facebook-Mutter Meta will KI-Inhalte kennzeichnen statt sie zu löschen
Hier geht es um Inhalte zu wichtigen Themen, bei denen die Öffentlichkeit in die Irre geführt werden könnte: Der Facebook-Mutterkonzern Meta will Inhalte, die durch Künstliche Intelligenz (KI) generiert wurden, künftig nicht mehr löschen, sondern entsprechend kennzeichnen.
Wie das Unternehmen in seinem Blog mitteilte, soll die neue Regelung ab Mai gelten. Manipulierte Fotos, Videos und Audiodateien, die nicht anderweitig gegen Regeln zur Veröffentlichung verstoßen, sollen dann mit einem Label "Made with AI" versehen werden. Ein Beispiel für Fakenews per KI:
Neue Regeln beim Eurovision Song Contest
Regeländerungen sollen den Wettbewerb am 11. Mai aufregender machen. Dabei geht es unter anderem um die Auftritte der fünf größten Geldgeber, darunter Deutschland. Die sogenannten Big Five werden auch in den beiden Halbfinalen in voller Länge live auftreten. Dennoch sind diese Teilnehmer weiter sicher im eigentlichen Finale.
Am Finalabend werden außerdem die Telefon- und Onlineabstimmung mit Beginn des ersten Auftritts freigeschaltet, sodass man seine Stimme direkt unter dem Eindruck des Live-Erlebnisses abgeben kann.
„Chefsache ESC 2025 – wer singt für Deutschland?“ Stefan Raab beim Eurovision Song Contest: Das sind die Kandidaten fürs Halbfinale
Das Ziel von Stefan Raab ist klar – Platz 1 beim ESC. In den zwei Vorentscheiden überzeugten mehrere Kandidaten mit Gesang und Bühnenshow. Gibt es eine neue Lena?